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Doç. Dr. Osman Halit Çam

Septumplastik

Die Septumplastik ist ein funktioneller chirurgischer Eingriff, der durch die Korrektur einer verkrümmten Nasenscheidewand (Septum) den Luftdurchtritt verbessern soll. Sie wird bei chronischer Nasenverstopfung, Mundatmung und begleitenden Atembeschwerden in Betracht gezogen.

Doç. Dr. Osman Halit Çam
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Doç. Dr. Osman Halit Çam

HNO und Kopf-Hals-Chirurgie · Üsküdar, İstanbul

Assoz. Prof. Dr. Akademischer Titel
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Kurzantwort

Die Septumplastik ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur einer verkrümmten Nasenscheidewand (Septum). Sie verändert das äußere Erscheinungsbild nicht; im Vordergrund stehen Atmung und Funktion.

In Zahlen
Art
Funktionelle Chirurgie
Dauer
45-90 Min.
Anästhesie
Vollnarkose
Stationärer Aufenthalt
Entlassung am selben Tag
Heilung
5-7 Tage

Zusammenfassung: Die Septumplastik ist ein funktioneller chirurgischer Eingriff, der eine Verkrümmung der Nasenscheidewand (Septum) korrigieren und die Nasenatmung unterstützen soll. Eine Septumdeviation kann zur Nasenverstopfung beitragen; ähnliche Beschwerden können jedoch auch mit Allergien, vergrößerten Nasenmuscheln und anderen Erkrankungen zusammenhängen. Die Entscheidung für eine Operation beruht nicht allein auf einer sichtbaren Verkrümmung, sondern auf den Auswirkungen der Beschwerden und den Untersuchungsbefunden. Ergebnisse und Heilungsverlauf unterscheiden sich von Person zu Person. Risiken wie Blutungen, Infektionen, eine Septumperforation, eine anhaltende oder erneut auftretende Nasenverstopfung sowie Veränderungen des äußeren Erscheinungsbilds werden bei der Beurteilung besprochen.

Die Septumplastik ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur einer Verkrümmung des Septums, der aus Knorpel und Knochen bestehenden Scheidewand zwischen den beiden Nasenhöhlen. Das funktionelle Ziel besteht darin, Engstellen im Naseninneren zu verringern und dadurch den Luftdurchtritt zu unterstützen.

Die Operation erfolgt in der Regel durch das Naseninnere; die Gestaltung des äußeren Erscheinungsbilds steht dabei nicht im Vordergrund. Dennoch lässt sich eine Veränderung des äußeren Erscheinungsbilds nicht sicher ausschließen. Ist eine Planung an der äußeren Nasenstruktur erforderlich, kann der Eingriff in den Bereich der Septorhinoplastik fallen.

Was ist eine Septumplastik und welche Struktur wird korrigiert?

Die Septumplastik ist ein funktioneller chirurgischer Eingriff zur Korrektur einer Verkrümmung der knorpelig-knöchernen Scheidewand zwischen den Nasenhöhlen. Dabei werden die Bereiche beurteilt, die den Luftdurchtritt einengen. Zugleich sollen die Teile des Septums erhalten bleiben, die die Nase stützen. Die angewandte Technik kann je nach Lage und Form der Verkrümmung, den angrenzenden Strukturen sowie früheren Operationen oder Verletzungen variieren.

Während des Eingriffs kann die Schleimhaut über dem Septum angehoben werden, um die verkrümmten Knorpel- und Knochenbereiche freizulegen. Soweit erforderlich, können diese neu positioniert, geformt oder teilweise entfernt werden. Bei der Operationsplanung werden sowohl der Erhalt der Nasenstütze als auch die Verringerung funktionell relevanter Engstellen berücksichtigt.

Beim üblichen Vorgehen können die Schnitte im Naseninneren angelegt werden. Dennoch lässt sich nicht sagen, dass die Operation das äußere Erscheinungsbild unter keinen Umständen beeinflusst oder sichtbare Narben vollständig ausgeschlossen sind. Anatomische Besonderheiten, frühere Eingriffe und der Umfang der Operation können diese Einschätzung verändern.

Nicht jede Verkrümmung der Nasenscheidewand erfordert eine Operation. Das Vorliegen einer Septumdeviation allein reicht für eine Operationsentscheidung nicht aus. Folgende Aspekte werden gemeinsam berücksichtigt:

  • Auswirkungen der Nasenverstopfung auf den Alltag
  • Verlauf und betroffene Seite der Beschwerden
  • Art der bei der Untersuchung festgestellten Engstelle
  • Begleitende Veränderungen wie vergrößerte Nasenmuscheln oder Schleimhautschwellungen
  • Bisherige Behandlungen und das Ansprechen darauf
  • Allgemeiner Gesundheitszustand und individuelle Operationsrisiken

Die Septumplastik hat einen anderen Umfang als die Rhinoplastik (Nasenkorrektur), die auf die Gestaltung des äußeren Erscheinungsbilds der Nase abzielt. Wenn funktionelle Probleme und das äußere Erscheinungsbild gemeinsam beurteilt werden müssen, erfordert die Septorhinoplastik eine entsprechend andere Operationsplanung.

Warum ist eine Verkrümmung der Nasenscheidewand von Bedeutung?

Eine verkrümmte Nasenscheidewand kann die Verteilung des Luftstroms in der Nase beeinflussen und bei manchen Menschen zu einer ausgeprägten Nasenverstopfung beitragen. Das sichtbare Ausmaß der Verkrümmung entspricht jedoch nicht immer der empfundenen Stärke der Beschwerden. Auch die Beschaffenheit der Schleimhaut, der Nasenzyklus, allergische Erkrankungen und die Struktur der Nasenmuscheln können die Atmung beeinflussen.

Die klinische Bedeutung einer Septumdeviation wird eher anhand ihrer Auswirkungen auf die Funktion als anhand ihres anatomischen Erscheinungsbilds beurteilt. Mögliche Zusammenhänge sind:

  • Ungleichmäßiger Luftstrom: Im Bereich der Verkrümmung kann der Luftdurchtritt vermindert sein oder es können Luftverwirbelungen entstehen.
  • Unterschiedliches Volumen der Nasenmuscheln: Die Nasenmuschel auf der gegenüberliegenden Seite kann ein verändertes Volumen aufweisen. Ihr Beitrag zur Nasenverstopfung wird bei der Untersuchung gesondert beurteilt.
  • Schleimhautbeschwerden: Trockenheit, Krustenbildung oder eine Blutungsneigung können auftreten; diese Beschwerden können jedoch auch andere Ursachen haben.
  • Beschwerden im Bereich der Nasennebenhöhlen: Die Septumstruktur, die Öffnungen der Nasennebenhöhlen und die Schleimhaut werden gemeinsam beurteilt. Eine Septumdeviation allein begründet keine Diagnose einer Nasennebenhöhlenentzündung.
  • Nächtliche Atmung: Ein verminderter Luftdurchtritt durch die Nase kann mit Mundatmung oder Schnarchen zusammenhängen. Der ursächliche Zusammenhang ist nicht bei allen Menschen gleich.

Vergrößerte Nasenmuscheln können auch unabhängig von einer verkrümmten Nasenscheidewand vorliegen. Ihre Rolle bei der Nasenverstopfung und mögliche Behandlungsansätze werden auf der Seite zur Nasenmuschelvergrößerung erläutert.

Beschwerden bei Nasenverstopfung: Die Nasenscheidewand berücksichtigen

Eine Nasenverstopfung kann mit einer verkrümmten Nasenscheidewand zusammenhängen, weist für sich allein aber nicht eindeutig darauf hin. Bei der ärztlichen Beurteilung werden die betroffene Seite, die Dauerhaftigkeit, Veränderungen durch Umwelteinflüsse und begleitende Beschwerden gemeinsam berücksichtigt. Allergien, Infektionen, vergrößerte Nasenmuscheln und Schleimhautprobleme können ein ähnliches Beschwerdebild verursachen.

Bei der Untersuchung können unter anderem folgende Beschwerden beurteilt werden:

  • Ein- oder beidseitige Nasenverstopfung
  • Mundatmung
  • Morgendliche Mundtrockenheit
  • Schnarchen oder das Gefühl, beim Aufwachen nicht erholt zu sein
  • Druckgefühl im Gesicht
  • Neigung zu Nasenbluten oder Krustenbildung
  • Erschwerte Nasenatmung bei körperlicher Belastung
  • Veränderungen des Geruchssinns
  • Veränderungen der Stimmresonanz beim Sprechen

Eine oder mehrere dieser Beschwerden können bei einer Septumdeviation auftreten; die Liste ist jedoch kein diagnostischer Test. Der zeitliche Verlauf, ein Wechsel der betroffenen Seite, saisonale Besonderheiten und Veränderungen unter Medikamenteneinnahme helfen dabei, mögliche Ursachen voneinander abzugrenzen.

Eine Verengung der nasalen Atemwege kann zusammen mit nächtlicher Mundatmung oder Schnarchen auftreten. Da die möglichen Ursachen des Schnarchens über das Septum hinausgehen, wird dieses Thema auf der Seite zum Schnarchen gesondert behandelt.

Selbsteinschätzung zu Hause: Deuten Ihre Beschwerden auf eine verkrümmte Nasenscheidewand hin?

Eine Selbsteinschätzung zu Hause ist weder ein Screening noch eine Messmethode zum Nachweis einer verkrümmten Nasenscheidewand. Notizen darüber, wann Beschwerden auftreten, ob sie die Seite wechseln und wie sie sich auf den Alltag auswirken, können lediglich der Vorbereitung auf die Untersuchung dienen. Aus diesen Beobachtungen allein lassen sich weder eine Diagnose noch die Notwendigkeit einer Operation ableiten.

Vor der Untersuchung können Sie sich mit folgenden Fragen befassen:

  • Spüren Sie die Nasenverstopfung auf einer oder auf beiden Seiten?
  • Wechselt die verstopfte Seite im Laufe des Tages?
  • Verändern sich die Beschwerden zu bestimmten Jahreszeiten oder in bestimmten Umgebungen?
  • Gab es früher eine Verletzung oder Operation im Nasenbereich?
  • Treten begleitend Mundatmung, Mundtrockenheit oder Schnarchen auf?
  • Bemerken Sie bei körperlicher Belastung eine Veränderung der Nasenatmung?
  • Gibt es Veränderungen des Geruchssinns, des Nasenblutens oder der Krustenbildung?
  • Wie entwickeln sich die Beschwerden unter einer gegebenenfalls ärztlich empfohlenen Behandlung?

Durch den Nasenzyklus kann sich die Durchgängigkeit beider Nasenhöhlen natürlicherweise regelmäßig verändern. Ein Blick in den Spiegel, das abwechselnde Zuhalten der Nasenlöcher oder der bloße Vergleich der subjektiv wahrgenommenen Luftmenge sind keine objektiven Tests. Solche Beobachtungen bestätigen weder eine Verkrümmung der Nasenscheidewand noch schließen sie andere Ursachen aus.

Wer ein verschriebenes Nasenspray oder eine andere Behandlung anwendet, sollte diese ohne ärztliche Rücksprache weder absetzen noch reduzieren oder verändern. Bei anhaltenden Beschwerden oder Beeinträchtigungen im Alltag wird eine ärztliche Beurteilung empfohlen.

Ursachen

Eine Verkrümmung der Nasenscheidewand kann mit angeborenen anatomischen Besonderheiten, Unterschieden während der Gesichtsentwicklung oder späteren Verletzungen zusammenhängen. Manche Menschen erinnern sich an ein konkretes Ereignis, bei anderen lässt sich keine einzelne Ursache bestimmen. Ursprung, Form und Lage der Verkrümmung werden zusammen mit den Untersuchungsbefunden beurteilt.

Mögliche strukturelle Ursachen:

  • Asymmetrische Entwicklung der knorpeligen und knöchernen Anteile des Septums
  • Strukturelle Unterschiede, die mit dem Geburtsvorgang zusammenhängen können
  • Angeborene Verkrümmungen, die im Verlauf der Gesichtsentwicklung deutlicher hervortreten
  • Ungleichmäßiges Wachstum des Septums und der umgebenden Knochenstrukturen

Mögliche später entstandene Ursachen:

  • Sportverletzungen
  • Stürze oder Unfälle
  • Schläge auf die Nase
  • Frühere Nasenoperationen
  • Veränderungen des Knorpels und des stützenden Gewebes im Laufe der Zeit

Eine frühere Verletzung bedeutet nicht, dass sämtliche aktuellen Beschwerden ausschließlich darauf zurückzuführen sind. Ebenso schließt das Fehlen einer erinnerlichen Verletzung eine strukturelle Verkrümmung nicht aus.

Ob die Verkrümmung im vorderen Bereich nahe dem Naseneingang, weiter hinten oder in mehreren Ebenen liegt, kann die Operationsplanung beeinflussen. Verkrümmungen im vorderen Stützbereich, dem sogenannten kaudalen Septum, werden hinsichtlich ihres Zusammenhangs mit der Nasenstütze und dem äußeren Erscheinungsbild gesondert beurteilt.

Diagnose: Endoskopische Untersuchung und Beurteilung

Die Beurteilung einer verkrümmten Nasenscheidewand beruht auf der gemeinsamen Auswertung der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung. Eine endoskopische Untersuchung kann Informationen über Bereiche liefern, die bei der vorderen Untersuchung nicht ausreichend sichtbar sind. Sie ist jedoch nicht für jeden Menschen die einzige oder zwingend erforderliche Diagnosemethode. Welche Untersuchungen eingesetzt werden, hängt von der Art der Beschwerden und den Befunden ab.

Bei der Beurteilung können folgende Methoden eingesetzt werden:

  1. Anamnese: Verlauf und Seite der Nasenverstopfung, der Zusammenhang mit Umwelteinflüssen, Verletzungen, Allergien, eingenommene Medikamente und frühere Operationen werden erfasst.
  2. Untersuchung der äußeren Nase: Die Nasenachse, der Eingangsbereich und Veränderungen während der Atmung können beobachtet werden.
  3. Vordere Rhinoskopie: Das Septum, die Schleimhaut und die Nasenmuscheln im Bereich des Naseneingangs werden untersucht.
  4. Endoskopische Untersuchung: Bei Bedarf werden weiter hinten gelegene Septumabschnitte, die Nasengänge und angrenzende Strukturen beurteilt.
  5. Objektive Messungen: In ausgewählten Fällen können Messungen des Luftstroms, des nasalen Atemwiderstands oder der Geometrie der Nasenhöhlen eingesetzt werden.
  6. Bildgebung: Bei Verdacht auf eine Erkrankung der Nasennebenhöhlen oder andere strukturelle Probleme kann je nach klinischer Notwendigkeit eine bildgebende Untersuchung veranlasst werden.

Die Untersuchung dient nicht allein dazu, eine Verkrümmung des Septums festzustellen. Der Zusammenhang der Beschwerden mit dem Septum, den Nasenmuscheln, der Schleimhaut, der Nasenklappe und weiteren Strukturen wird gemeinsam beurteilt. Eine endoskopisch sichtbare Verkrümmung bedeutet nicht, dass sämtliche Beschwerden dadurch verursacht werden oder eine Operation zwingend erforderlich ist.

Vorbereitung auf die Operation: Vom Termin bis zum Eingriff

Zur Vorbereitung auf eine Septumplastik werden die Krankengeschichte, verwendete Präparate, anästhesierelevante Umstände und der Operationsplan gemeinsam überprüft. Die Anweisungen zu Nüchternheit, Medikamenten, Ankunft im Krankenhaus und Unterstützung nach der Operation können individuell unterschiedlich sein. Verschreibungsverordnete Behandlungen dürfen ohne ärztliche Entscheidung weder abgesetzt noch verändert werden.

Im Rahmen der Vorbereitung können folgende Themen besprochen werden:

  • Lage der Septumverkrümmung und Umfang der Operation
  • Zustand weiterer beteiligter Strukturen wie Nasenmuscheln, Schleimhaut und Nasenklappe
  • Verschreibungspflichtige und rezeptfreie Medikamente
  • Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die die Blutungsneigung beeinflussen können
  • Asthma, Allergien, Blutgerinnungsstörungen und andere gesundheitliche Erkrankungen
  • Frühere Erfahrungen mit Operationen und Anästhesie
  • Konsum von Tabak, Alkohol und ähnlichen Produkten
  • Organisation der Heimfahrt und einer Begleitperson nach der Operation
  • Individuelle Planung von Arbeit, Ausbildung und körperlichen Aktivitäten

Blutverdünnende Medikamente, Schmerzmittel, Vitamine oder pflanzliche Präparate sollten nicht eigenständig abgesetzt werden. Die zuständigen Ärzte entscheiden, welche Präparate weitergenommen, verändert oder vorübergehend pausiert werden sollen.

Tabak- und Alkoholkonsum sollten bei der Operationsplanung offen angegeben werden. Das Operationsteam erläutert abhängig vom Gesundheitszustand und vom geplanten Eingriff, welche Vorgaben zum Verzicht gelten. Auch Personen, die Beruhigungs- oder Schlafmittel einnehmen, sollten ihre Behandlung ohne ärztliche Rücksprache nicht verändern.

Maßgeblich sind die Anweisungen des Krankenhauses zur Nüchternheit und Flüssigkeitsaufnahme. Allgemeine Informationen aus dem Internet ersetzen nicht die individuellen Erläuterungen des Anästhesieteams.

Wie wird eine Septumplastik durchgeführt?

Bei der Septumplastik werden die verkrümmten Knorpel- und Knochenbereiche unter dem Gewebe freigelegt, das das Septum bedeckt. Die erforderlichen Abschnitte können neu positioniert, geformt oder teilweise entfernt werden. Ziel ist es, die Nasenatmung zu unterstützen und zugleich die tragende Funktion des Septums zu erhalten. Die technischen Einzelheiten unterscheiden sich je nach Anatomie, früheren Eingriffen und zusätzlichen operativen Erfordernissen.

Der Operationsplan kann folgende Schritte umfassen:

  1. Es wird ein individuell geeignetes Anästhesieverfahren angewendet.
  2. Der Zugang zum Septum kann über einen Schnitt im Naseninneren erfolgen.
  3. Die Schleimhautschichten über dem Septum werden vorsichtig angehoben.
  4. Die verkrümmten Knorpel- und Knochenbereiche werden beurteilt.
  5. Die erforderlichen Abschnitte werden geformt, neu positioniert oder entfernt.
  6. Dabei wird angestrebt, die stützenden Anteile des Septums zu erhalten.
  7. Die Schleimhaut wird verschlossen und bei Bedarf eine innere Stütze eingesetzt.

Wenn neben der Septumverkrümmung vergrößerte Nasenmuscheln vorliegen, kann ein zusätzlicher Eingriff an den Nasenmuscheln in Betracht gezogen werden. Dieser ist nicht bei jedem Menschen erforderlich. Ziel ist es, ihren Beitrag zur Verengung im Naseninneren zu verringern und dabei ihre physiologische Funktion zu berücksichtigen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur Nasenmuschelvergrößerung.

MaßnahmeHauptzielBeurteilungsrahmen
TamponadeUnterstützung der Blutstillung oder der inneren StabilisierungNicht bei jeder Operation erforderlich; die Entscheidung richtet sich nach den Operationsbefunden
SeptumnahtAnnäherung der SchleimhautschichtenKann den Bedarf an einer inneren Stütze beeinflussen
SilikonschieneInnere Stabilisierung des Septums und der SchleimhautflächenNotwendigkeit und Zeitpunkt der Entfernung werden individuell festgelegt

Eine Septumplastik ist mit Operationsrisiken verbunden. Blutungen, Infektionen, eine Septumperforation, eine anhaltende oder erneut auftretende Nasenverstopfung, Veränderungen des Geruchssinns und des äußeren Erscheinungsbilds können auftreten. Weitere Risiken können sich aus der Anästhesie und dem individuellen Gesundheitszustand ergeben. Der erwartete Nutzen, Alternativen und persönliche Risiken werden vor der Operation beurteilt.

Bei schweren oder sich rasch verschlechternden Beschwerden ist unverzüglich eine medizinische Einrichtung aufzusuchen.

Diese Informationen dienen der Aufklärung. Für Diagnose und Behandlung ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich. Verlauf und Ergebnisse chirurgischer Eingriffe können von Person zu Person unterschiedlich sein.

Der Operationstag: Was erwartet Sie Schritt für Schritt?

Der Operationstag kann die Aufnahme, die Überprüfung der Gesundheitsangaben, die anästhesiologische Beurteilung, die Operation und die anschließende Überwachung umfassen. Die Einzelheiten hängen von den Abläufen der Einrichtung, dem Anästhesieverfahren und dem individuellen Zustand ab. Der Entlassungszeitpunkt steht nicht im Voraus verbindlich fest, sondern wird anhand der klinischen Beurteilung bestimmt.

Ankunft im Krankenhaus und Vorbereitung: Nach der Anmeldung werden Identität, Krankengeschichte, Allergien, Nüchternheit und eingenommene Medikamente überprüft. Hinsichtlich Schmuck, Kontaktlinsen und herausnehmbarer Prothesen gelten die Anweisungen des Behandlungsteams.

Anästhesiegespräch: Der Anästhesist überprüft den allgemeinen Gesundheitszustand, frühere Anästhesieerfahrungen und regelmäßige Behandlungen. Der Zeitpunkt der letzten Einnahme verschriebener Medikamente muss korrekt angegeben werden.

Operativer Ablauf: Unter dem festgelegten Anästhesieverfahren erfolgt der Zugang zum Septum durch das Naseninnere. Wenn der Operationsplan es vorsieht, kann ein Eingriff an den Nasenmuscheln erfolgen. Außerdem können innere Stützmaßnahmen wie Tamponaden, Nähte oder Silikonschienen eingesetzt werden.

Aufwachen und Überwachung: Nach der Operation können Nasenverstopfung, Mundtrockenheit, Schmerzen, ein Druckgefühl oder leichtes Nachbluten auftreten. Das Behandlungsteam beurteilt den Allgemeinzustand, die Atmung und das Operationsgebiet. Stärke und Verlauf der Beschwerden können individuell unterschiedlich sein.

Beurteilung vor der Entlassung: Medikamente, Ernährung, Nasenpflege, körperliche Aktivitäten und Kontrolltermine werden individuell erläutert. Nach der Anästhesie sind die Anweisungen des Teams zum Führen eines Fahrzeugs zu beachten. Falls erforderlich, wird die Heimfahrt mit einer Begleitperson organisiert.

Die erste Zeit zu Hause: Nasenpflege und Alltagsaktivitäten richten sich ausschließlich nach dem persönlichen Behandlungsplan. Allgemeine Pflegeanleitungen aus dem Internet ersetzen nicht die Anweisungen des Operationsteams. Dosierung, Anwendungsdauer und Art der Medikamenteneinnahme dürfen nicht eigenständig verändert werden.

Über mögliche Folgen wie Blutungen, Infektionen, eine Septumperforation, eine anhaltende Nasenverstopfung oder Veränderungen des äußeren Erscheinungsbilds sollte bereits vor der Operation aufgeklärt werden. Bei schweren oder sich rasch verschlechternden Beschwerden ist unverzüglich eine medizinische Einrichtung aufzusuchen.

Heilung nach einer Septumplastik

Die Heilung nach einer Septumplastik folgt keinem festen Zeitplan. Ein Verstopfungsgefühl, Schwellungen, Krustenbildung, leichtes Nachbluten, Schmerzen oder ein Druckgefühl können auftreten. Auch eingesetzte Tamponaden oder Schienen können die Nasenatmung vorübergehend beeinträchtigen. Der Zeitpunkt für die Rückkehr in den Alltag und zu körperlichen Aktivitäten richtet sich nach dem Umfang der Operation und dem individuellen Heilungsverlauf.

Während der Heilung können folgende Beschwerden auftreten:

  • Schwellung und Völlegefühl im Naseninneren
  • Krustenbildung oder Trockenheit
  • Blutiges Sekret
  • Schmerzen oder Druckgefühl
  • Vorübergehende Veränderungen des Geruchssinns
  • Verstopfung durch Tamponaden oder Schienen
  • Vorübergehende Veränderungen des Schlafrhythmus und der Alltagsaktivitäten

Der Nachsorgeplan wird individuell erstellt. Grundsätzlich gelten folgende Prinzipien:

  • Verschreibungspflichtige Medikamente werden nach dem vorgegebenen Plan angewendet.
  • Dosierung oder Einnahmedauer werden ohne ärztliche Rücksprache nicht verändert.
  • Zur Nasenpflege werden ausschließlich die empfohlenen Produkte und Methoden verwendet.
  • Tamponaden oder Schienen werden nicht eigenständig entfernt.
  • Krusten im Naseninneren werden nicht eigenständig gelöst oder entfernt.
  • Die individuellen Einschränkungen für Arbeit, körperliche Belastung und Sport werden eingehalten.
  • Die Kontrolltermine werden vom Operationsteam festgelegt.
  • Entscheidungen zum Konsum von Tabak und Alkohol sowie zur Einnahme von Beruhigungs- oder Schlafmitteln werden ärztlich besprochen.

Mit fortschreitender Heilung können Veränderungen der Nasenatmung wahrgenommen werden. Ein vollständiges Verschwinden der Nasenverstopfung kann jedoch nicht garantiert werden. Allergien, vergrößerte Nasenmuscheln, Schleimhauterkrankungen, Probleme der Nasenklappe oder das während der Heilung entstehende Gewebe können das Ergebnis beeinflussen.

Obwohl eine Septumplastik nicht auf eine Veränderung des äußeren Erscheinungsbilds abzielt, lässt sich diese Möglichkeit nicht vollständig ausschließen. Auch Blutungen, Infektionen, eine Septumperforation, Veränderungen des Geruchssinns und eine anhaltende oder erneut auftretende Nasenverstopfung gehören zu den zu berücksichtigenden Operationsrisiken.

Bei schweren oder sich rasch verschlechternden Beschwerden ist unverzüglich eine medizinische Einrichtung aufzusuchen.

Häufige Sorgen von Patienten

Vor einer Septumplastik können Fragen zu Tamponaden, zur Entfernung von Schienen, zu Schmerzen, Geruchssinn, Stimme, äußerem Erscheinungsbild und einer erneuten Verkrümmung entstehen. Die Erfahrungen und Ergebnisse sind dabei nicht einheitlich oder sicher vorhersehbar. Die Operationstechnik, die Art der inneren Stabilisierung, begleitende Eingriffe und die individuellen Heilungseigenschaften können den Verlauf beeinflussen.

Sind Tamponaden zwingend erforderlich?

Nicht bei jeder Septumplastik müssen klassische Tamponaden verwendet werden. Je nach Erfordernissen der Blutstillung, Zustand der Schleimhautschichten und Bedarf an innerer Stabilisierung können Tamponaden, Nähte oder Silikonschienen einzeln oder in Kombination eingesetzt werden.

Ist das Entfernen der Schienen schmerzhaft?

Wie unangenehm die Entfernung der Schienen empfunden wird, ist individuell unterschiedlich. Dabei können Druck, Ziehen oder Schmerzen auftreten. Wann und wie die Schienen entfernt werden, bestimmt das Operationsteam. Sie dürfen nicht eigenständig verändert oder entfernt werden.

Kehrt der Geruchssinn zurück?

Schwellungen, Krustenbildung und innere Stützen können den Geruchssinn vorübergehend beeinträchtigen. Der Verlauf hängt von der jeweiligen Person und der zugrunde liegenden Ursache ab. Wann und in welchem Ausmaß der Geruchssinn zurückkehrt, lässt sich nicht garantieren. Anhaltende oder deutliche Veränderungen werden ärztlich beurteilt.

Verändert sich die Stimme?

Eine Nasenverstopfung kann die Stimmresonanz beim Sprechen beeinflussen. Veränderungen des Luftdurchtritts können dazu beitragen, dass die Stimme anders wahrgenommen wird. Die Septumplastik ist kein Eingriff an den Stimmbändern. Bei deutlichen oder anhaltenden Stimmveränderungen werden auch andere Ursachen berücksichtigt.

Kann sich das Septum erneut verkrümmen?

Der Heilungsverlauf des Gewebes, die Form der ursprünglichen Verkrümmung, der Zustand des stützenden Gewebes und spätere Verletzungen können das Ergebnis beeinflussen. Eine erneute Verkrümmung oder eine anhaltende Nasenverstopfung ist möglich. Die individuelle Wahrscheinlichkeit wird anhand der Untersuchungs- und Nachsorgebefunde beurteilt.

Verändert sich das äußere Erscheinungsbild?

Das Hauptziel einer Septumplastik ist nicht die Gestaltung des äußeren Erscheinungsbilds der Nase. Eine Veränderung des äußeren Erscheinungsbilds gehört jedoch zu den bekannten Operationsrisiken. Besonders bei Verkrümmungen, die stützende Bereiche betreffen, werden mögliche Auswirkungen vor der Operation besprochen.

Septumplastik oder Septorhinoplastik? Die Unterschiede im Überblick

Septumplastik und Septorhinoplastik sind chirurgische Eingriffe mit unterschiedlichem Umfang. Während sich die Septumplastik vorrangig mit dem Septum im Naseninneren und funktionell relevanten Engstellen befasst, kann die Septorhinoplastik neben dem Septum auch die äußere Nasenstruktur einbeziehen. Welcher Ansatz in Betracht kommt, wird anhand der Untersuchungsbefunde, der funktionellen Erfordernisse und der persönlichen Erwartungen bestimmt.

VergleichSeptumplastikSeptorhinoplastik
HauptzielSoll funktionell relevante, durch das Septum bedingte Engstellen verringernKann funktionelle Erfordernisse und die äußere Nasenstruktur gemeinsam berücksichtigen
Umfang der OperationSeptum im NaseninnerenSeptum und äußeres Nasengerüst
Äußeres ErscheinungsbildEine Veränderung ist nicht beabsichtigt, lässt sich jedoch nicht vollständig ausschließenDas äußere Erscheinungsbild ist Teil der Planung
Schwerpunkt der BeurteilungAtembeschwerden, Untersuchungsbefunde und begleitende Erkrankungen oder VeränderungenAtemfunktion, äußere Struktur und persönliche Erwartungen
SchnittführungWird nach den anatomischen Erfordernissen festgelegtJe nach Operationsplan kann ein offener oder geschlossener Zugang gewählt werden
Berücksichtigte RisikenRisiken wie Blutungen, Infektionen, Perforation, anhaltende Nasenverstopfung und Veränderungen des Erscheinungsbilds werden beurteiltRisiken der Septumchirurgie und der Operation an der äußeren Nase werden gemeinsam beurteilt

Eine Nasenverstopfung allein bedeutet nicht automatisch, dass eine Septumplastik erforderlich ist. Ebenso macht eine Erwartung an das äußere Erscheinungsbild die funktionelle Beurteilung nicht überflüssig. Die Operationsplanung unter Berücksichtigung beider Aspekte wird auf der Seite zur Septorhinoplastik erläutert.

Schlaf, Schnarchen und Auswirkungen auf den Körper

Eine verkrümmte Nasenscheidewand kann mit erschwerter Nasenatmung und nächtlicher Mundatmung einhergehen. Auch Schnarchen, unterbrochener Schlaf oder Tagesmüdigkeit können auftreten; das Septum ist jedoch nicht die einzige mögliche Ursache dieser Beschwerden. Eine Septumplastik sollte nicht als Eingriff verstanden werden, der jedes Schlaf- oder Schnarchproblem allein behebt.

Folgende Beschwerden können ärztlich im Zusammenhang beurteilt werden:

  • Erschwerte Nasenatmung in der Nacht
  • Mundatmung
  • Schnarchen
  • Das Gefühl, beim Aufwachen nicht erholt zu sein
  • Tagesmüdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten
  • Morgendliche Mundtrockenheit
  • Weniger angenehme Atmung bei körperlicher Belastung
  • Veränderungen des Geruchssinns

Zwischen einer Nasenverstopfung und diesen Beschwerden kann ein Zusammenhang bestehen. Richtung und Bedeutung des ursächlichen Zusammenhangs sind jedoch nicht bei allen Menschen gleich. Mundtrockenheit kann zusammen mit Beschwerden der Zahn- und Mundgesundheit auftreten, sollte aber nicht allein einer Septumdeviation zugeschrieben werden.

Schnarchen allein erlaubt keine Diagnose einer bestimmten Schlaferkrankung. Beschwerden im Zusammenhang mit Schlaf und Atmung werden auf der Seite zum Schnarchen behandelt. Bei Schläfrigkeit darf kein Fahrzeug geführt werden. Hinsichtlich der Fahrsicherheit sollte eine ärztliche Beurteilung abgewartet werden.

Wer eine verordnete Behandlung wie PAP oder CPAP anwendet oder Schlafmittel einnimmt, sollte diese ohne ärztliche Rücksprache weder absetzen noch reduzieren. Auch Änderungen beim Alkohol- und Beruhigungsmittelkonsum sollten unter Berücksichtigung des individuellen Gesundheitszustands ärztlich besprochen werden.

Wann sollte eine fachärztliche Untersuchung erfolgen?

Eine anhaltende Nasenverstopfung, Beeinträchtigungen im Alltag oder Beschwerden nach einer Verletzung können eine ärztliche Beurteilung erforderlich machen. Dabei geht es nicht allein darum, eine Verkrümmung der Nasenscheidewand zu bestätigen. Auch Allergien, Infektionen, vergrößerte Nasenmuscheln, Schleimhauterkrankungen und andere strukturelle Veränderungen können zu ähnlichen Beschwerden beitragen.

Bei der Beurteilung können folgende Beschwerden berücksichtigt werden:

  • Anhaltende oder wiederkehrende Nasenverstopfung
  • Auf einer Seite deutlicher wahrgenommener verminderter Luftdurchtritt
  • Fortbestehende Beschwerden trotz ärztlich empfohlener Behandlung
  • Mundatmung oder morgendliche Mundtrockenheit
  • Schnarchen und das Gefühl, beim Aufwachen nicht erholt zu sein
  • Wiederkehrende Beschwerden der Nase oder Nasennebenhöhlen
  • Nach einer Verletzung bemerkte Veränderungen der Atmung
  • Neigung zu Nasenbluten oder Krustenbildung
  • Deutlich erschwerte Nasenatmung bei körperlicher Belastung
  • Anhaltende Veränderungen des Geruchssinns

Aus dieser Liste lassen sich weder eine Diagnose noch eine Operationsentscheidung ableiten. Die Auswirkungen der Beschwerden auf den Alltag, die Untersuchungsbefunde, Begleiterkrankungen, bisherige Behandlungen und die Operationsrisiken werden gemeinsam beurteilt. Die Entscheidung für eine Operation beruht nicht allein auf einer sichtbaren Verkrümmung des Septums.

Bei schweren oder sich rasch verschlechternden Beschwerden ist unverzüglich eine medizinische Einrichtung aufzusuchen.

Häufig gestellte Fragen

Fragen zur Septumplastik betreffen häufig den Umfang und die Dauer der Operation, den Einsatz von Tamponaden, das äußere Erscheinungsbild, den Geruchssinn und die Heilung. Hierauf gibt es keine festen Antworten, die für alle Menschen gelten. Die Lage der Verkrümmung, die Struktur der Nasenmuscheln, Schleimhauterkrankungen, frühere Eingriffe und individuelle Heilungseigenschaften können den Verlauf beeinflussen.

Ist die Operation einer verkrümmten Nasenscheidewand schwierig?

Der technische Umfang einer Septumplastik hängt von der Lage und Form der Verkrümmung sowie ihrem Verhältnis zu den stützenden Bereichen ab. Verkrümmungen nahe dem Naseneingang, komplexe Veränderungen nach Verletzungen oder bereits operiertes Gewebe können eine andere Planung erfordern. Der Eingriff kann nicht als einfach oder risikofrei bezeichnet werden; der individuelle Nutzen und die Operationsrisiken werden gemeinsam beurteilt.

Wie viele Tage dauert die Heilung nach einer Operation der Nasenscheidewand?

Für die Septumplastik lässt sich keine allgemeingültige Heilungsdauer angeben. Die Rückkehr in den Alltag, die Wiederaufnahme körperlicher Aktivitäten und die Heilung des Gewebes im Naseninneren können unterschiedlich lange dauern. Abhängig vom Umfang der Operation und vom Gesundheitszustand wird ein individueller Nachsorgeplan erstellt.

Verändert eine Septumplastik meine Nasenform?

Eine Septumplastik soll das äußere Erscheinungsbild der Nase nicht verändern; eine solche Veränderung lässt sich jedoch nicht vollständig ausschließen. Die stützenden Bereiche des Septums, bestehende Fehlbildungen und der Umfang der Operation können diese Möglichkeit beeinflussen. Ist auch eine Veränderung der äußeren Nasenstruktur vorgesehen, erfolgt die Beurteilung im Rahmen einer Septorhinoplastik.

Ist eine Septumplastik bei Asthma oder Allergien möglich?

Das Vorliegen von Asthma oder allergischer Rhinitis entscheidet für sich allein nicht darüber, ob ein Eingriff individuell geeignet ist. Eine allergisch bedingte Schleimhautschwellung kann zur Nasenverstopfung beitragen; auch der Zustand der Asthmaerkrankung wird bei der Narkose- und Operationsplanung berücksichtigt. Medikamente dürfen ohne ärztliche Rücksprache weder abgesetzt noch verändert werden.

Können eine Septumplastik und eine Nasenmuscheloperation in derselben Sitzung durchgeführt werden?

Wenn neben der Septumverkrümmung vergrößerte Nasenmuscheln vorliegen, kann ein Eingriff an den Nasenmuscheln in denselben Operationsplan einbezogen werden. Diese Kombination ist nicht bei jedem Menschen erforderlich und garantiert kein bestimmtes Ergebnis hinsichtlich der Nasendurchgängigkeit. Funktion, Volumen und Beitrag der Nasenmuscheln zur Nasenverstopfung werden bei der Untersuchung gesondert beurteilt. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur Nasenmuschelvergrößerung.

Wie viele Stunden dauert eine Septumplastik?

Für die Operationsdauer lässt sich keine durch Quellen belegte, allgemeingültige Zeitspanne angeben. Die Dauer hängt unter anderem von der Lage der Verkrümmung, dem Umfang der Operationstechnik, früheren Operationen und begleitenden Eingriffen ab. Die gesamte Aufenthaltsdauer im Krankenhaus unterscheidet sich von der reinen Operationszeit und umfasst auch die Anästhesie und die anschließende Überwachung.

Kann eine Septumplastik den Geruchssinn beeinflussen?

Durch Schwellungen, Krustenbildung und gegebenenfalls eingesetzte innere Stützen kann sich der Geruchssinn vorübergehend verändern. In welchem Ausmaß und zu welchem Zeitpunkt Veränderungen auftreten, lässt sich nicht garantieren. Deutliche, anhaltende oder zunehmende Veränderungen sollten ärztlich beurteilt werden.

Kann sich die Nasenscheidewand erneut verkrümmen?

Der Heilungsverlauf des Septums, die Form der ursprünglichen Verkrümmung, der Zustand des stützenden Gewebes und spätere Verletzungen können das Ergebnis beeinflussen. Eine erneute Verkrümmung oder eine anhaltende Nasenverstopfung ist möglich. Das individuelle Risiko wird anhand der Befunde vor der Operation und bei den Nachkontrollen beurteilt.

Quellen

Dieser Abschnitt enthält Patienteninformationen und klinische Informationsquellen zur Beurteilung einer Septumplastik, zum allgemeinen operativen Vorgehen und zu möglichen Risiken. Die Quellen ersetzen keine individuelle Diagnose oder Behandlungsplanung. Anatomie, Beschwerden und Gesundheitszustand werden im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung beurteilt.

Dieser Text dient der Information. Für Diagnose und Behandlung ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich.

Häufige Fragen

Ist die Operation einer verkrümmten Nasenscheidewand schwierig?

Der technische Umfang einer Septumplastik hängt von der Lage und Form der Verkrümmung sowie ihrem Verhältnis zu den stützenden Bereichen ab. Verkrümmungen nahe dem Naseneingang, komplexe Veränderungen nach Verletzungen oder bereits operiertes Gewebe können eine andere Planung erfordern. Der Eingriff kann nicht als einfach oder risikofrei bezeichnet werden; der individuelle Nutzen und die Operationsrisiken werden gemeinsam beurteilt.

Wie viele Tage dauert die Heilung nach einer Operation der Nasenscheidewand?

Für die Septumplastik lässt sich keine allgemeingültige Heilungsdauer angeben. Die Rückkehr in den Alltag, die Wiederaufnahme körperlicher Aktivitäten und die Heilung des Gewebes im Naseninneren können unterschiedlich lange dauern. Abhängig vom Umfang der Operation und vom Gesundheitszustand wird ein individueller Nachsorgeplan erstellt.

Verändert eine Septumplastik meine Nasenform?

Eine Septumplastik soll das äußere Erscheinungsbild der Nase nicht verändern; eine solche Veränderung lässt sich jedoch nicht vollständig ausschließen. Die stützenden Bereiche des Septums, bestehende Fehlbildungen und der Umfang der Operation können diese Möglichkeit beeinflussen. Ist auch eine Veränderung der äußeren Nasenstruktur vorgesehen, erfolgt die Beurteilung im Rahmen einer [Septorhinoplastik](/de/services/septorhinoplastik).

Ist eine Septumplastik bei Asthma oder Allergien möglich?

Das Vorliegen von Asthma oder allergischer Rhinitis entscheidet für sich allein nicht darüber, ob ein Eingriff individuell geeignet ist. Eine allergisch bedingte Schleimhautschwellung kann zur Nasenverstopfung beitragen; auch der Zustand der Asthmaerkrankung wird bei der Narkose- und Operationsplanung berücksichtigt. Medikamente dürfen ohne ärztliche Rücksprache weder abgesetzt noch verändert werden.

Wie viele Stunden dauert eine Septumplastik?

Für die Operationsdauer lässt sich keine durch Quellen belegte, allgemeingültige Zeitspanne angeben. Die Dauer hängt unter anderem von der Lage der Verkrümmung, dem Umfang der Operationstechnik, früheren Operationen und begleitenden Eingriffen ab. Die gesamte Aufenthaltsdauer im Krankenhaus unterscheidet sich von der reinen Operationszeit und umfasst auch die Anästhesie und die anschließende Überwachung.

Kann sich die Nasenscheidewand erneut verkrümmen?

Der Heilungsverlauf des Septums, die Form der ursprünglichen Verkrümmung, der Zustand des stützenden Gewebes und spätere Verletzungen können das Ergebnis beeinflussen. Eine erneute Verkrümmung oder eine anhaltende Nasenverstopfung ist möglich. Das individuelle Risiko wird anhand der Befunde vor der Operation und bei den Nachkontrollen beurteilt.

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